Russische Delegation besucht Biogasanlagen in Seyda
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Freitag, 25. Januar 2008 |
- Steigendes Interesse an Erneuerbaren Energien.
- Dr. Täuber und Mitarbeiter Dr. Meyer zu Bentrup von der Commit Jug begleiteten die beiden Delegationen.
Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin bekundeten auch zahlreiche russische Besucher ihr zunehmendes Interesse an der Biogastechnologie. Herr Fromm, Geschäftsführer der Seydaland Agrar GmbH, zeigte zwei seiner Biogasanlagenstandorte einem interessierten Publikum.
Bereits zu Beginn der Internationalen Woche Berlin, die bereits zum 73. Mal stattfindet, nutzen russische Delegationen der Bundesländer Tambov und Wolgograd die Gelegenheit zur Besichtigung von Biogasanlagen in Seyda, Sachsen-Anhalt. Die dort besuchten Anlagen wurden vom bekannten Hersteller MT-Energie GmbH & Co. KG erbaut und in Betrieb genommen.
Sowohl die Landwirtschaftsminister der beiden russischen Bundesländer als auch Beamte der Administration und Unternehmer aus der Landwirtschaft waren bei der Veranstaltung vertreten und ließen sich mit großem Interesse von Herrn Fromm die Funktionsweise der Biogasanlagen näher bringen.
Organisator der Besuche war die Commit Jug, die sich unter anderem auf Projektentwicklung im Bereich der Etablierung Erneuerbarer Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz in Russland spezialisiert hat. Geschäftsführer Dr. Täuber und Mitarbeiter Dr. Meyer zu Bentrup begleiteten die Delegationen.
Durch die boomende Agrarwirtschaft in Russland steigt auch dort das Interesse an Erneuerbaren Energien. Die Biogasanlagen in Seyda eigneten sich besonders zur Besichtigung, da der Unternehmensverbund Seydaland mit einer bewirtschafteten Fläche von über 8.000 ha und etwa 2.000 Milchkühen hinsichtlich seiner Größe Betrieben in Russland sehr ähnlich ist. „Aus diesem Grund haben sich die Besucher dort auch sehr wohl gefühlt“, betonte Dr. Meyer zu Bentrup.
In den Biogasanlagen wird die auf dem Betrieb anfallende Gülle klimafreundlich in Energie umgewandelt. Der durch die Anlagen produzierte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Zusätzlich kann durch die Abwärme der BHKW die Wärmeversorgung eines Wohngebietes gewährleistet werden.
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