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MT-Energie verzeichnet starke Nachfrage in Osteuropa

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  • Günstige Rahmenbedingungen sorgen für steigendes Interesse.
  • Fünf neue Biogasanlagen in Tschechien und Ungarn.
  • Weitere 15 Projekte in der Planungsphase.

Im Verhältnis zu den verfügbaren landwirtschaftlichen Flächen wurden in Osteuropa bislang nur wenige Biogasanlagen gebaut. Fachleute gehen davon aus, dass sich in Zukunft beachtliche Märkte entwickeln werden. Als einer der führenden Anbieter von schlüsselfertigen Biogasanlagen hat MT-Energie frühzeitig die Weichen für eine Auslandsexpansion gestellt. Derzeit errichtet der Biogasspezialist in Tschechien und Ungarn fünf Biogasanlagen. Weitere 15 Projekte mit einer Gesamtleistung von 15 MW befinden sich in den Ländern Tschechien, Ungarn und der Slowakei in der Planungsphase.

 

In Tschechien, in der Region Südböhmen, realisiert MT-Energie aktuell zwei Projekte mit einer Leistung von jeweils 1 MW. Beide Anlagen werden noch in diesem Jahr ans Netz gehen. In der Ortschaft Trebon entsteht eine Biogasanlage, die über eine 4,5 km lange Leitung ein externes Blockheizkraftwerk mit Gas versorgt. Das BHKW liefert einen Großteil der benötigten Wärmeenergie für ein Heilbad. Da das Bad die Wärmeenergie während des ganzen Jahres benötigt, ist es ein idealer Partner für eine Biogasanlage.

 

Das zweite Projekt in Tschechien entsteht derzeit in der westlich der Stadt České Budejovice gelegenen Ortschaft Dubné. Ein auf Milchviehhaltung spezialisiertes landwirtschaftliches Großunternehmen wird zukünftig in einer 1-MW-Biogasanlage regenerative Energie produzieren. Damit schafft sich der Betrieb ein in Zeiten niedriger Marktpreise für Milch wichtiges zweites Standbein. Die anfallende Wärme wird für die Beheizung der Stallungen und Betriebsgebäude genutzt, was die Energiekosten deutlich senken wird.

 

Auch vom ungarischen Biogasmarkt gibt es Positives zu vermelden. MT-Energie realisiert derzeit gleich drei schlüsselfertige Projekte. In den Ortschaften Biharnagybajom, Dombrád und Nyírtelek entstehen neue Biogasanlagen mit einer elektrischen Leistung von jeweils 625 kW. Alle neuen Anlagen verfügen über ein vernünftiges Wärmekonzept. Während in Dombrád und Nyírtelek die nahe gelegenen Stallungen beheizt werden, wird in Biharnagybajom eine neue Bio-Ethanolanlage von der Abwärme der Biogasanlage profitieren.

 

„Nachdem wir bereits im Jahr 2007 unsere erste Anlage in Kenderes in Betrieb genommen haben, freuen wir uns jetzt über die weiteren Aufträge aus Ungarn“, erklärt der zuständige Projektleiter von MT-Energie, Peter Gallai. Angesichts der günstigen Rahmenbedingungen rechnet er mit einer verstärkten Nachfrage: „Die Vergütung für Strom aus Biogas ist in Ungarn geregelt, die möglichen Fördergelder aus EU-Töpfen liegen zwischen 40 und 60 Prozent der Investitionskosten.“ Zudem habe sich die wirtschaftliche Situation wieder verbessert.

 
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Ingo Jagels
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