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Fachtagung zur Gasaufbereitungstechnologie MT-Biomethan®

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Montag, 10. Dezember 2007
  • Großes Interesse an der Versuchsanlage in Godenstedt (Landkreis Rotenburg/Wümme).
  • Über 100 Teilnehmer.
  • Verschiedene Experten erläuterten das Thema.
Am Nikolaustag wurde die Gasaufbereitungstechnologie MT-BIOMETHAN® der Firma MT-ENEREGIE mit großem Erfolg einem breiten Fachpublikum vorgestellt. Das innovative Verfahren, das mit einer drucklosen Aminwäsche arbeitet, hat einen äußerst geringen Methanschlupf (<0,1%) und erreicht Methanreinheiten von über 99%.

Trotz schlechten Wetters strömten schon ab 9 Uhr zahlreiche Besucher zur MT-BIOMETHAN® Anlage in Godenstedt und ließen sich detailliert die Gasaufbereitungs-Technologie demonstrieren. Im Dezember 2006 hatte MT-ENERGIE die Lizenzen für dieses innovative Verfahren von der DGE GmbH aus Wittenberg erworben. Die Demonstrationsanlage im Landkreis Rotenburg/Wümme wurde bereits Anfang Oktober mit einer Aufbereitungskapazität von 600 Nm³ Biogas/h erfolgreich in Betrieb genommen, so dass bereits über 2 Monate aussagekräftige Daten gesammelt werden konnten. 

Über 100 Interessenten fanden sich im Anschluss an die Besichtigung im Tagungssaal in Zeven-Aspe ein, um sich über Themen rund um die Einspeisung von Biomethan ins Erdgasnetz und insbesondere die Gasaufbereitungstechnologie MT-BIOMETHAN® zu informieren.

Nach einer allgemeinen Einführung des Geschäftsführers Bodo Drescher, ergriff zunächst Dr. Weißenfels der Firma E.ON Bioerdgas das Wort und beleuchtete die Chancen und Risiken des Bioerdgasmarktes. Im Anschluss erläuterte Herr Fiedler von der Thüga AG die DVGW Regelwerkssetzung, die die technischen Bedingungen für eine Einspeisung des Biomethans in die Erdgasnetze regeln soll.

Den abschließenden Vortrag hielt der Projektleiter Biomethan von MT-ENERGIE, Herr Karsten Wünsche. Anschaulich erklärte er den Zuhörern die Besonderheiten der effizienten Technologie und die damit verbundenen Vorteile. In den zwischen den einzelnen Vorträgen stattfindenden Gesprächsrunden wurden offene Fragen geklärt und über die Zukunft des Biomethanmarktes diskutiert, auch vor dem Hintergrund der neusten Entwicklung auf Seiten des Gesetzgebers zum EEG allgemein und zum Gaseinspeisegesetz im Speziellen.
 
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Ingo Jagels
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