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MT-ENERGIE auf Expansionskurs: Erste Biogasanlage in Tschechien nimmt den Betrieb auf Drucken
Montag, 30. Juni 2008
  • Landwirtschaftliche Gesellschaft AGRO-B s.r.o. produziert aus Rindergülle und Maissilage Strom und Wärme.
  • Schlüsselfertiger Bau der kompletten Anlage.
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen sorgen für Planungssicherheit.

Nach nur fünf Monaten Bauzeit ist es jetzt soweit: Die erste von MT-ENERGIE errichtete Biogasanlage in Tschechien hat Anfang dieser Woche ihren Betrieb aufgenommen. Im Südwesten des Landes, in der Ortschaft Kardasova Recice, erzeugt die landwirtschaftliche Gesellschaft AGRO-B s.r.o. aus Rindergülle und Maissilage Strom und Wärme für den tschechischen Energieverbraucher.


"Sämtliche Bauarbeiten für die 1-MW-Anlage gingen zügig vonstatten. Die Zusammenarbeit mit den tschechischen Partnerunternehmen klappte reibungslos", freut sich MT-ENERGIE-Geschäftsführer Torben Brunckhorst über den gelungenen Markteintritt in dem östlichen Nachbarland.

 

MT-ENERGIE hat die komplette Biogasanlage schlüsselfertig für den Kunden erstellt. Das Turnkey-Projekt reichte von der Planung, der Unterstützung bei den behördlichen Genehmigungen über den Bau bis hin zur Inbetriebnahme. Die Anlage wurde mit den bewährten MT-Produktkomponenten ausgerüstet und stellt den neuesten technischen Standard für die Biogastechnologie in der tschechischen Republik dar.

 

Die AGRO-B s.r.o. wird mit ihrer neuen Biogasanlage zukünftig über 8,4 Mio. Kilowattstunden Strom im Jahr in das Energienetz einspeisen. Der landwirtschaftliche Großbetrieb nutzt die anfallende Wärme, um eigene Stallanlagen zu beheizen und Getreide zu trocknen. Das ausgeklügelte Wärmekonzept spart Energiekosten und erhöht damit die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Betreibers.

 

Zusammen mit seinen Vertriebspartnern arbeitet MT-ENERGIE aktuell an der Umsetzung weiterer Projekte in Tschechien. Die gesetzlichen Bedingungen für die Erzeugung von Bioenergie haben sich sehr positiv entwickelt. Der aktuelle Einspeisetarif pro Kilowattstunde ist für 15 Jahre festgelegt. Das sorgt für langfristige Planungssicherheit bei den Investoren, was sich in einer deutlich höheren Nachfrage bemerkbar macht.


Kontakt:

Ingo Jagels, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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