Pressemitteilung

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23.11.2011

GASAG nimmt Bio-Erdgasanlage in Betrieb

+++ Standort in Schwedt/Oder +++ Biomethan für 3.000 Haushalte +++ MT-Energie als Generalunternehmer

Umweltschonendes Biomethan für 3.000 private Haushalte wird nach der feierlichen Inbetriebnahme am 18. November aus der neuen Bio-Erdgasanlage in Schwedt kommen. Dazu entstand im Industriegebiet Neuer Hafen in Schwedt/Oder eine Biogasanlage mit acht Behältern sowie eine Gasaufbereitungsanlage. Die Anlage wird mit ihrer Inbetriebnahme 700 Normkubikmeter Biomethan pro Stunde in das öffentliche Netz der EWE Netz GmbH einspeisen.

Bauherr ist der Berliner Energieversorger GASAG, der über 12 Millionen Euro investierte und damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Erzeugung regenerativer Energie leistet. „Mit dieser Art der Energieversorgung aus einheimischen nachwachsenden Rohstoffen stärken wir unsere eigene Wirtschaftskraft und schaffen erfolgreiche regionale Kreisläufe“, sagte GASAG-Vorstand Andreas Prohl.

Das Produkt GASAG-Bio10 mit einer 10prozentigen Beimischung von Bio-Erdgas für Privatkunden in der Hauptstadt, sowie die 20prozentige Beimischung an den GASAG-Erdgastankstellen sind Beispiele für die Nutzung der Energie. Auch die dezentralen Klimakraftwerke zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme, die die GASAG der Berliner Wohnungswirtschaft anbietet, können mit Bio-Erdgas betrieben werden und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der CO2-Bilanz der Metropole.

Als Generalunternehmer agierte die MT-Energie GmbH, die sämtliche Bauleistungen für die Errichtung der neuen Anlage erbrachte – von den Erdarbeiten bis hin zum Bau der Biogas- und Gasaufbereitungsanlage. Beschickt wird die Anlage mit Mais-, Gras- und Roggen-Ganzpflanzensilage, die von Landwirten aus der unmittelbaren Umgebung der Uckermark bereit gestellt wird.

Foto der Einweihungsveranstaltung