MT-ENERGIE
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Referenzanlagen
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algermissen
MT-Service-Wagen im Abendrot
BGA Algermissen     Technische Daten   

 

Bioenergie Algermissen: Auf breiter Basis.

Fünf Landwirte betreiben die Biogasanlage Algermissen in der Hildesheimer Börde. Den Rohstoff gewinnen sie auf eigenen Flächen und über Vertragsanbau. 100% der Gasausbeute erzielen sie über rein pflanzliche Materialien, völlig ohne Flüssigkeitszugabe.

 

Das Besondere an der Anlage ist die breite Rohstoffbasis. Als Grundsubstrat dient Maissilage. Eine weitere, wichtige Komponente ist Roggen-Ganzpflanzensilage. 2006 wurde die Ernte von 25 Hektar Sonnenblumen als Zweitfrucht zugeführt. Nach den guten Erfahrungen mit dieser energiereichen Pflanze wurden 2007 mehr als 40 Hektar Sonnenblumen angebaut.

 

Die gleichermaßen erfahrenen und experimentierfreudigen Betreiber denken noch weiter: Erstmals werden nun auch Zuckerrüben im Substratmix eingesetzt.

 

Mehr Informationen unter: www.bio-algermissen.de

 


 

 

Inbetriebnahme: Dez. 2005

 

Leistung: 600 kW el.

Zweistufige Anlage mit einer Verweilzeit von 150 Tagen (Fermenter + Nachgärer)

 

Input: Maissilage, Ganzpflanzensilage von Roggen und Sonnenblumen, Zuckerrüben


 
BGA Godenstedt
BGA Godenstedt
BGA Godenstedt  

Technische Daten


 

 

 

BRAHA Bioenergie GbR: Biogas ins Haushaltsnetz.

Es begann mit der geplanten Erweiterung eines gemeinsamen Milchviehstalls. Die beiden Landwirte aus Godenstedt bei Zeven kamen aber auf eine andere Idee: der gemeinsame Betrieb einer Biogasanlage.

 

Und konsequent wie echte Niedersachsen sind, wurde die Milchviehhaltung komplett eingestellt – die ganze Kraft galt nun dem neuen Projekt. Geplant und realisiert wurde eine reine Nawaro-Anlage, ohne Zugabe von Gülle oder anderen Flüssigkeiten. Die für das Blockheizkraftwerk notwendige Gasmenge wird durch Zugabe von Maissilage und Grassilage erreicht.

 

Im September 2007 wurde in Godenstedt die erste MT-Energie-Großanlage zur Gasaufbereitung in Betrieb genommen. Die Anlage arbeitet mit einer drucklosen Aminwäsche, eine Technik, die eine äußerst kosten- und klimagünstige Reinigung des Roh-Biogases ermöglicht. Bei extrem niedrigem Methanschlupf liegt der Methangehalt im aufbereiteten Gas nun bei bei 99%.

 

 

 


 

 

Inbetriebnahme: Sep. 2005

 

Leistung: 600 kW el.

Zweistufige Anlage mit einer Verweilzeit von ca. 160 Tagen (Fermenter + Nachgärer)

 

Input: Maissilage, Grassilage

 

Wärmenutzung: betriebseigene Wohngebäude, Gas-Aufbereitungsanlage von 600 Nm3/h,
Methanschlupf (< 0,1 Vol.-%)


 
BGA Bad Königshofen
BGA Bad Königshofen
BGA Bad Königshofen   Technische Daten  

 

Bioenergie Bad Königshofen GmbH & Co. KG: Viele helfen viel.

Die Biogasanlage ist ein Gemeinschaftsprojekt von 37 Landwirten, die die Bioenergie Bad Königshofen GmbH & Co. KG bilden. Sie beliefern die Anlage mit ausschließlich pflanzlichem Inputmaterial. Bewußt wurde bei der Planung auf Einsatzstoffe wie Gülle oder Mist verzichtet, damit derartige Substrate nicht durch den Kurort Bad Königshofen transportiert werden müssen.

 

Dieser ist als Standort für eine Biogasanlage geradezu prädestiniert: Die im BHKW erzeugte Wärme wird ganzjährig zu 80% durch die nahe gelegene Frankentherme abgenommen. An einer Optimierung dieses Wertes wird derzeit weiter gearbeitet. Die Frankentherme kann jedoch mit der Abwärme der Biogasanlage jetzt schon 50-60% ihres Wärmebedarfes zur Beheizung des ersten Heilwassersees Deutschlands sowie des angrenzenden Gesundheits- und Erlebnisbades decken. Diese vorbildliche Energienutzung wurde bereits mehrfach gewürdigt.

 

Auf der größten deutschen Landwirtschaftsmesse „Eurotier“ 2006 wurde die Anlage als „Best Practice Anlage“ vorgestellt und 2007 hat sie den mit 10.000 € dotierten Energiepreis „Rhönschaf“ gewonnen. Desweiteren wurde der Bioenergie Bad Königshofen der sogar bayernweit ausgeschriebene Sonderpreis des Bayerischen Bauernverbandes für die beste Kooperation verliehen.

 

Mehr Informationen unter: www.frankentherme.de , www.energie-rhoen.de

 


 

 

 

Inbetriebnahme: Juni 2006

 

Leistung: 625 kW el.

Zweistufige Anlage mit einer Verweilzeit von ca. 140 Tagen (Fermenter + Nachgärer)

 

Input: Maissilage, Kleegrassilage

 

 

Wärmenutzung: Verkauf an die Frankentherme

 

 

 

 

 

 

 

 
BGA Rugen Breddorf
Kurhaus Bad Bocklet
  Technische Daten  

 

Biogasanlage Bad Bocklet: Heizungsanlage auf Energie-Kur.

Bauherren und Betreiber der Biogasanlage sind 16 Landwirte, die im Maschinenring Bad Bocklet GmbH & Co. KG (MR) organisiert sind, während das dazugehörige BHKW und das Wärmenetz von der E.ON Bayern GmbH errichtet wurde und nun betrieben wird. Die Biogasanlage wird von den Landwirten der MR mit jährlich etwa 12.000 Tonnen an nachwachsenden Rohstoffen versorgt. Dank des intelligenten Konzeptes, kann das in der Biogasanlage entstandene Gas hocheffizient genutzt werden. Künftig ist es möglich, den Strombedarf von rund ein Drittel der Haushalts- und Gewerbekunden aus regenerativer Energie zu decken. Das zusätzlich installierte Wärmenetz ermöglicht darüber hinaus die Nutzung der durch das BHKW entstehenden Wärme in den Kuranlagen und Hotels Bad Bocklets.

 

Die Grundlage dieses Projektes enstand 2005 im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung zur Sanierung der Heizungsanlage des Kurhauses. Daran beteiligte sich auch E.ON Bayern und bot alternativ den Bau eines Biogas-Blockheizkraftwerkes an. Bad Bocklet ist neben der Biogasanlage in Fuchsstadt die zweite Anlage, die, initiiert durch die Biogasoffensive der E.ON Bayern, in Unterfranken ans Netz geht. Durch die Substitution von Erdgas durch Biogas sollen vor allem die Importabhängigkeiten verringert werden.

 


 

 

 

Inbetriebnahme: Mai 2007

 

Leistung: 716 kW el.
Zweistufige Anlage mit Verweilzeit von ca. 140 Tagen

(Fermenter + Nachgärer)

 

Input: Maissilage

 

 Wärmenutzung: Beheizung von Kuranlagen, Hotels und Wärmeverkauf an private Kunden

 

 

 

 

 
BGA Fuchsstadt
BGA Fuchsstadt
BGA Fuchsstadt
  Technische Daten  

 

Biogasanlage Fuchsstadt:

Win-win für Landwirte, Energieversorger und Kaserne.
Die vom örtlichen Maschinenring und E.ON geplante Biogasanlage in Fuchsstadt wurde von Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller persönlich eingeweiht. An dem Projekt sind 17 Landwirte der Region beteiligt, die die Anlage mit dem notwendigen Substrat zur Gasproduktion versorgen. Sie erreichte bereits nach acht Wochen Volllast. Anders jedoch als bei den bereits etwa 1350 in Bayern betriebenen Biogasanlagen, wird das erzeugte Biogas nicht direkt vor Ort verstromt. Vielmehr wird bei diesem Projekt das Gas vom Erzeugungsort bis zu dem Ort transportiert, an dem Strom und Wärme vollständig genutzt werden können. In diesem Fall ist das die Saaleck Kaserne in Hammelburg. Dort wird das Biogas mit Hilfe eines BHKWs des Energieversorges E.ON verstromt und die anfallende Wärme von der Kaserne zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung genutzt. Mit dem erzeugten Strom, der, wie bei anderen Anlagen auch, in das Stromnetz eingespeist wird, können bis zu 1500 Haushalte versorgt werden. Da für die Biogasanlage selbst durch diese Konstellation keine Abwärme zur Beheizung der Fermenter mehr zur Verfügung steht, übernimmt diese Aufgabe eine Holzhackschnitzelheizung.

 

Dieses Projekt ist für alle Beteiligten eine eindeutige Gewinnsituation. Für die Landwirte bedeutet es eine neue Einkommensquelle, der Energieversorger reduziert durch den Bezug des Biogases seine Abhängigkeit von Erdgasimporten und die Bundeswehrkaserne Heizwärme und Warmwasser versorgt werden.

 


   

 

Inbetriebnahme: April 2007

 

Leistung: Gasverkauf
Zweistufige Anlage mit Verweilzeit von ca. 140 Tagen

(Fermenter + Nachgärer)

 

Input: Maissilage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Gutsgemeinschaft Lenthe
Gutsgemeinschaft Lenthe
Gutsgemeinschaft Lenthe
   Technische Daten  

 

 

Biogasanlage der Gutsgemeinschaft Lenthe: Die Bürger als Initiator.
Es waren engagierte Lenther Bürger, die mit ihrem Verein „Fernwärme Lenthe“ ein ungewöhnliches Konzept realisierten. Die Biogasanlage der Gutsgemeinschaft Lenthe erzeugt mit ihren Motoren jährlich ca. 4.400.000 kWh Strom. Die Idee: Statt in die Luft geblasen zu werden, sollte die Motorenwärme nun für Heizung und für Warmwasser genutzt werden.

 

Das Konzept ging auf. An das Wärmenetz sind nun schon etwa 25 Gebäude angeschlossen: Neue Einfamilienhäuser, alte Fachwerkhäuser, Kirchengebäude…

 

Die Kosten für den Bau und den Unterhalt der Fernwärmeleitung übernahm der Verein, die Anschlüsse ihrer Häuser mussten die Nutzer selber finanzieren. Dafür benötigen diese Haushalte jetzt weder Gas noch Heizöl, was bei steigenden Energiepreisen Kosteneinsparungen mit sich bringt. Da die derzeit an die Fernwärmeleitung angeschlossenen Haushalte die abgegebene Wärme nur an wenigen Tagen im Jahr vollständig benötigen, ist zur Zeit der Bau einer zweiten Leitung im Gespräch.

 

Ein vorbildliches, bürgernahes Projekt, dem auch Niedersachsens Ministerpräsident einen Besuch abstattete.

 

Mehr Informationen unter: www.gutsgemeinschaft.de

   

 


 

     

 

Inbetriebnahme: Juni 2006

 

Leistung: 500 kW el.
Zweistufige Anlage mit einer Verweilzeit von 180 Tagen (Fermenter + Nachgärer)

 

Input: Maissilage, Ganzpflanzensilage von Roggen, Zuckerhirse und Sonnenblumen

 

Wärmenutzung: Privathaushalte, öffentliche Gebäude, Trocknung von Getreide u. Raps (3.000 Tonnen) im Sommer

 
 
BGA Biro
BGA Biro
BGA Biro
  Technische Daten
 

 

Biogasanlage der BiRo GmbH: Die Stadtwerke als Partner.
Das ursprüngliche Ziel der niedersächsischen Landwirte in Ronnenberg war eine klassische Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk, Stromerzeugung und Wärmeverkauf. Nach intensiven Kontakten mit den Stadtwerken Hannover entstand der Plan, das Biogas in das Erdgasnetz einzuspeisen.

 

Ab Frühjahr 2008 werden nun die Landwirte der fünf beteiligten Höfe die Anlage mit Maissilage versorgen und das erzeugte Gas den Stadtwerken Hannover verkaufen. 300m3 Biomethan pro Stunde werden dann in das Netz gespeist werden. Die Stadtwerke bereiten das Gas auf, und stellen es ihren enercity-Kunden zur Verfügung. Diese werden damit dann Blockheizkraftwerke betreiben. Auch langfristig ist alles geregelt: Der Liefervertrag zwischen der BiRo GmbH und den Stadtwerken hat eine Laufzeit von 20 Jahren.

 

Das innovative Projekt wurde schon vor der Fertigstellung mit dem zweiten Platz des Energiepreises „Rhönschaf 2007“ ausgezeichnet.

 

Mehr Informationen unter: www.bbfm.de 

   


 

   

 

 

Inbetriebnahme: erstes Quartal 2008

 

Ziel: Gasverkauf und Einspeisung ins Gasnetz

 

Typ: Zweistufige Anlage

 

Input: Maissilage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
BGA Blumendorf
Gut Blumendorf
BGA Blumendorf
 
   Technische Daten  
 

Biogasanlage Blumendorf: 2,1 MW - ein neues Kapitel.
Mit dieser Biogasanlage bei Bad Oldesloe wurde ein neues Kapitel in der Geschichte der MT Energie aufgeschlagen. Sie steht exemplarisch für große Gemeinschaftsanlagen zur Biomethanaufbereitung sowie für Großanlagen in Ostdeutschland und im Ausland.

 

Bisher realisierte MT Energie maximal 1,0 Megawatt Anlagen. Mit der 2,1 MW-Anlage wurde nun ein weiterer Schritt Richtung internationale Wettbewerbsfähigkeit getan. Somit wird MT-Energie auch für industrielle Kunden wie E.ON und andere Energieversorger zunehmend interessant.

 

Hinter dem Projekt stehen Baron Jänisch und sein benachbarter Landwirt Schierhorn. Ihr Ziel ist es mit der Anlage industrielle Kunden und das Gut Blumendorf mit Wärme zu versorgen. Dazu wird, um den Eigenwärmebedarf zu decken, ein Blockheizkraftwerk an der Biogasanlage installiert und drei weitere BHKW befinden sich in einem Umkreis von ca. 1,5 km. Damit entsteht ein Mikrogasnetz mit vier einzelnen BHKW und einer optimalen Wärmeverwertung.

 

An der Anlage selbst können etwa 40.000t Silage gelagert werden. Das entspricht einer Anbaufläche von ca. 1.000 ha, was rund 2/3 der Fläche der Betriebe ausmacht.

   


 

 

 

Inbetriebnahme: Dez. 2007

 

Leistung: 2,1 MW el.
Zweistufige Anlage

 

Input: Maissilage

 

Wärmenutzung: in Umsetzung