Biogasanlagen

Biogas optimal nutzen mit Anlagen von MT-Energie

Biogastechnologie

Die Biogastechnologie von MT-Energie basiert klassischerweise auf einem zweistufigen, kontinuierlich laufenden Verfahren. Dafür sind im Normalfall drei Behälter nötig: ein Fermenter, ein Nachgärer und ein Gärproduktlager. Anlagen, in denen mehr als 30 Prozent Gülle eingesetzt werden, können auch einstufig gebaut werden. Die Anlage besteht dann aus einem Fermenter und einem „kalten Nachgärer“, der gleichzeitig als Gärproduktlager dient. 

Fermenter

Die Atmosphäre im Fermenter ist nahezu sauerstofffrei. Das Substrat hat eine konstante Temperatur im mesophilen (40-42°C) und einen pH-Wert im neutralen Bereich (6,7- 7,5). Die Anlagen werden betriebsindividuell mit Standardkomponenten ausgelegt. Dabei wird vor allem auf die Parameter Verweilzeit und Faulraumbelastung Wert gelegt, so dass Betreiber die Anlage später im laufenden Betrieb mit wirtschaftlichem Erfolg betreiben können.

Substrate

Als Substrate eignen sich grundsätzlich alle organischen Stoffe. Dies können Abfallstoffe aus der Nahrungsmittelindustrie, Wirtschaftsdünger oder nachwachsende Rohstoffe aus landwirtschaftlichen Betrieben sein. Aufgrund der Schwerpunkte des Erneuerbaren Energiengesetzes (EEG) haben die deutschen Anlagenbetreiber in den vergangenen Jahren im großen Maße pflanzliche Inputstoffe und Gülle eingesetzt. 

Schematischer Aufbau einer Biogasanlage
Schematischer Aufbau einer zweistufigen Biogasanlage: Fermenter, Nachgärer und Gärproduktlager, Kraft-Wärme-Kopplung, Einspeisung von Strom und Wärme